Die Arbeitsbrigade José Martí 2013 29.06. - 20.07.2013
Schon seit Anfang der 60er Jahre, kurz nach dem legendären Sieg der kubanischen Revolution, verbringen viele meist junge Menschen aus allen Kontinenten einen Teil ihres Urlaubs in Kuba, um das Land solidarisch zu unterstützen – vor allem durch Einsätze in der Landwirtschaft. Sie arbeiten in Brigaden. Heute spricht man eher von „Workcamp“ oder „Aktiv-Camp“ – es bleibt sich gleich. In der Brigade José Martí leben rund 200 Menschen aus zahlreichen (west)europäischen Ländern drei Wochen zusammen. Die Brigade bietet den Teilnehmer/innen die Möglichkeit, Kuba und seine Geschichte kennen zu lernen, Freundschaften mit Kubaner/innen und Menschen aus aller Welt - insbesondere Europa - zu schließen und Informationen über die Lebensbedingungen der jeweiligen Länder auszutauschen. Einlader und Organisator der internationalen Brigaden ist das „Instituto de Amistad con los Pueblos“ (ICAP), auf deutsch: „Kubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern“. Anliegen des ICAP ist es, zwischen Kuba und anderen Nationen eine Brücke zu bauen sowie die Errungenschaften der kubanischen Revolution denjenigen Menschen näher zu bringen, die mit Kuba sympathisieren und das sozialistische Land unterstützen möchten. Zu den vielen Aktivitäten zur Verwirklichung dieses Anliegens gehört auch die Organisation von Brigaden. Seit nunmehr 42 Jahren organisiert das ICAP u.a. die Brigade „José Martí“. Teilnahmevoraussetzungen Bereitschaft, in einem Kollektiv selbst organisiert und solidarisch zu leben und zu arbeiten. Bereitschaft, sich in Sprachbruchstücken oder mit „Händen und Füßen“ zu verständigen. Gute Gesundheit, Neugierde und Offenheit für Unbekanntes, Toleranz. Teilnahme an einem Vorbereitungstreffen (Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben). Vorbereitungstreffen Sinn des Treffens ist das gegenseitige Kennen Lernen aller Brigadeteilnehmer/innen sowie eine intensive Vorbereitung auf das Land Kuba und die Brigade selbst. Die Teilnahme ist verpflichtend. Das Vorbereitungstreffen findet etwa 4 Wochen vor Brigadebeginn statt und wird von erfahrenen Brigadista durchgeführt. Genauer Termin und Ort des Treffens wird rechtzeitig mitgeteilt. Organisation Einlader und Organisator der internationalen Brigaden ist das „Instituto de Amistad con los Pueblos“ (ICAP), auf deutsch: „Kubanisches Institut der Freundschaft zwischen den Völkern“. Anliegen des ICAP ist es, zwischen Kuba und anderen Nationen eine Brücke zu bauen sowie die Errungenschaften der kubanischen Revolution denjenigen Menschen näher zu bringen, die mit Kuba sympathisieren und das sozialistische Land unterstützen möchten. Für die Vorbereitung der Brigade aus Deutschland ist die Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V. in Zusammenarbeit mit der Reiseagentur SoliArenas zuständig. Anmeldung und Organisation erfolgt über die Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V. Das Campamento Julio Antonio Mella (CJAM) Die Teilnehmer/innen der Brigade „José Martí“ sind im Campamento Julio Antonio Mella (kurz CJAM) untergebracht. Hier kommen für die Zeit der Brigade rund 200 Menschen meist junge Menschen aus vielen (west)europäischen Ländern zusammen. Verständigungsprobleme gibt es im Prinzip nicht – auch ohne Fremdsprachenkenntnisse können sich die Brigadista verständigen! Generationsprobleme gibt es übrigens auch nicht – ob 16 oder 70 Jahre alt, das Alter spielt keine Rolle. Wichtig sind Offenheit und Toleranz. Das Camp liegt in der Nähe des Dorfes Caimito, etwas 40 km von der Hauptstadt Havanna entfernt. Es wurde in den siebziger Jahren aufgebaut und ist seitdem mehrmals modernisiert worden. Dennoch ist die Unterbringung für europäische Verhältnisse eher bescheiden. Wer sich für die Brigade entscheidet, verzichtet bewusst auf den Luxus eines Hotels oder sogar auf den einer modernen westeuropäischen Jugendherberge und lebt genauso einfach, wie die Kubaner/innen selbst. Gewohnt und gelebt wird unter Palmen im Freien und in Bungalows mit 8 Bett-Zimmern. Jede/r Brigadista hat einen privaten Spind zur Verfügung. Die sanitären Einrichtungen sind Gemeinschaftsanlagen, in denen sich gelegentlich auch mal eine Eidechse oder ein Frosch umschaut. Die Mahlzeiten finden in einem gemeinsamen Essraum statt. Beliebte Treffpunkte im Camp sind die Caféteria und die Bar. Außerdem gibt es einen Einkaufladen, Telefon und kostenlosen Internetzugang sowie für jede/n Teilnehmer/in einen Tresor für Dokumente und Wertgegenstände. Arbeit und Freizeit Die Nachmittage und Abende bieten Zeit für Erholung, Gespräche, Sport und Spiel, Ausflüge sowie Kontakte mit anderen Brigadista und kubanischen Ansprechpartner/innen. Das von der ICAP organisierte Programm beinhaltet Besuche der Hauptstadt Havanna, der Provinzen Villa Clara und Guantánamo sowie Veranstaltungen und Treffen mit Repräsentanten der kubanischen Gesellschaft. Auch Besuche von Schulen, Sportstätten und Krankenhäusern sind vorgesehen. Näheres hierzu siehe Programm! Gesundheit / Krankheit
Für alle Fälle: Ein ärztlicher Notdienst ist über das Camp garantiert. Währung Die nationale Währung ist der kubanische Peso. Von Touristen erwartet man im Allgemeinen die Zahlung in „Peso Convertible“ (CUC). Wir raten zur Mitnahme von Euro in Form von Bargeld und empfehlen, schon bei Ankunft im Flughafen Havanna Euro in CUC zu wechseln. Weitere Möglichkeiten des Umtauschs bestehen in Hotels und Banken in Havanna. Zahlungen in Dollar werden seit November 2004 nicht mehr akzeptiert, da der Dollar durch den CUC ersetzt wurde.) Sinn des Treffens ist das gegenseitige Kennen Lernen aller Brigadeteilnehmer/innen sowie eine intensive Vorbereitung auf das Land Kuba und die Brigade selbst. Die Teilnahme ist verpflichtend. Das Vorbereitungstreffen findet am 05. und 06. Mai 2012 statt und wird von erfahrenen Brigadista durchgeführt. Ort des Treffens wird rechtzeitig mitgeteilt. Das Leben in der Brigade wird durch Erzählungen von ehemaligen Brigadista und durch Bilder anschaulich dargestellt. Ein Höhepunkt der Brigade wird das gemeinsame Kochen eines typischen Gerichtes der jeweiligen Nation sein. Auch das ist ein Thema des Vorbereitungstreffens: Was wollen wir – die Brigadista auch Deutschland – zum internationalen Essen beitragen? Welche Zutaten können vor Ort besorgt werden und was sollte dafür von Deutschland aus mitgenommen werden? Ein weiteres Thema wird die praktische Solidarität mit Cuba sein: Welche Sachspenden sind sinnvoll und wie können die Brigadista hierzu beitragen? Politischer Schwerpunkt der Kuba-Solidarität ist zurzeit der internationale Einsatz für die Freilassung der fünf widerrechtlich in den USA eingekerkerten Kubaner. Wie können sich die Brigadista solidarisieren und dies auch auf der Brigade deutlich machen? Wir bieten für das Vorbereitungstreffen kostenlose Übernachtung mit Frühstück in privater Unterkunft an. Essen werden wir zu günstigen Preisen in einer „Kneipe um die Ecke“. Fahrtkosten zum Vorbereitungstreffen müssen selbst getragen werden; bei der Organisation von Fahrgemeinschaften helfen wir aber gerne. Teilnahmevoraussetzungen offiziell Zur Einreise nach Cuba ist ein noch 6 Monate gültiger Reisepass erforderlich. Bitte rechtzeitig beantragen! Das erforderliche Visum wird mit den Reisedokumenten zugestellt. Mindestalter: 16 Jahre Seit 01.05.2010 ist für die Einreise nach Cuba der Abschluss einer Reisekrankenversicherung erforderlich. Diese Versicherung ist im Teilnahmepreis enthalten und wird – wenn nicht bereits eine Reise-Krankenversicherung besteht – automatisch über das Reisebüro abgeschlossen. Nachdem Eingang des Anmeldeformulars und einer Anzahlung von 500,00 Euro werden die Flugbuchungen durch die Reiseagentur SoliArenas vorgenommen. Der Flug ist von verschiedenen Orten Deutschlands möglich. Nach vollständiger Bezahlung senden wir unverzüglich die Teilnahmebestätigung mit allen erforderlichen Unterlagen zu. Für Teilnehmer/innen, die nicht von Deutschland aus nach Cuba fliegen, gelten ggfs. gesonderte Zahlungskonditionen (mindestens Camp-Kosten in Höhe von 400,00 €). Für den Teilnehmerausweis im Camp müssen zwei Passbilder mitgebracht werden. Preis und Leistungen Im Preis von 1.600,00 Euro sind folgende Leistungen enthalten:
Organisation durch die Geschäftsstelle der FG BRD – Kuba e.V. Reiserücktritt Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung über die Reiseagentur SoliArenas. Hierüber ist ein Reiserücktritt (Erstattung der Kosten) im Falle von Krankheit (Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich) oder plötzlicher Arbeitslosigkeit oder Wiedereinstellung nach Arbeitslosigkeit abgesichert. Kosten: 38,00 € mit 20% Selbstbeteiligung, 51,00 € ohne Selbstbeteiligung (Informationen der Reiseagentur SoliArenas). Verlängerung des Aufenthalts auf CubaWer auf eigene Kosten nach Ende der Brigade noch zwei Wochen (maximal 14 Tage Verlängerung) auf Cuba bleiben möchte, kann dies mit dem Brigadevisum tun. Wer noch länger bleiben möchte, sollte die Konditionen mit der Reiseagentur SoliArenas abklären. Es ist ein Touristenvisum erforderlich; die maximale Aufenthaltsdauer eines Touristen ist auf zwei Monate begrenzt. WEITERE INFORMATIONEN / AUSFÜHRLICHES INFO-MATERIAL ÜBER Wir sind für alle Fragen ansprechbar, einfach anrufen, mailen oder faxen. FG BRD - Kuba e.V. Maybachstr. 159
Solidaritätsprojekte Die Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V. unterstützt verschiedene Projekte auf Kuba durch Spendensammlungen. Unabhängig davon organisieren die regionalen Gruppen der FG oft eigene Spendenaktionen. Wir stellen Ihnen nachfolgend nur die bundesweiten Solidaritätsprojekte vor.
Das Spendenprojekt „Gloria de la Cruz“ ist Teil des nationalen Programms Kubas für die Betreuung und Förderung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Dieses Programm wurde Anfang 2001 begonnen und geht davon aus, dass Menschen mit geistiger Behinderung durch gezielte Förderung ihre individuellen Fähigkeiten erweitern und entsprechend ihren Möglichkeiten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Ziele des nationalen Programms sind eine optimale medizinische und psychosoziale Betreuung schwer geistig Behinderter in speziellen Einrichtungen (Gloria de la Cruz ist eine dieser Einrichtung), die Unterstützung der Familienangehörigen, der Abbau von Diskriminierung behinderter Menschen durch Aufklärung sowie deren Integration in das gesellschaftliche Leben. Zum dringenden Bedarf des Medizinischen Zentrums Gloria de la Cruz gehört die Anschaffung eines Kleinbusses, mit dem die Behinderten am Wochenende nach Hause gefahren werden können. Für die Förderung der Behinderten ist die Einrichtung verschiedener Werkstätten erforderlich. Geplant sind Werkstätten für Malen, Tonarbeiten, Gipsarbeiten, eine Werkstatt für Hausarbeit und eine Gärtnerei. Nicht zuletzt bedarf „Gloria de la Cruz“ dringend baulicher Veränderungen (Renovierung von Küche, Essbereich, Schlafsälen und des psychopädagogischen Behandlungsbereichs). Krankenhaus Miguel Enríquez Das Krankenhaus Miguel Enriquez ist für die Versorgung des gesamten Ostens der Stadt Havanna mit etwa einer halben Million Einwohner zuständig. Zwischen 1980 und 1989 wurde das Krankenhaus renoviert und um drei Blöcke erweitert. In den Spezialabteilungen für Neurochirurgie, Verbrennungen und plastische Chirurgie werden Patienten
Cubanische Ärztebrigade „Henry Reeve“ in Haiti Cuba ist das Land, das Haiti in den ersten 72 Stunden nach dem schrecklichen Erdbebeben Anfang des Jahres 2010 am wirksamsten geholfen hat. Schon seit 1998 leistet Kuba in Haiti, dem ärmsten Land Amerikas, medizinische Hilfe. Mit 400 Ärztinnen und Ärzte plus medizinischem Assistenzpersonal wurde über viele Jahre eine medizinische Infrastruktur aufgebaut. Die kubanischen Ärzt/innen konnten unmittelbar nach dem Erdbeben sofort Hilfe leisten, während sich die Hilfe anderer Länder noch im Stadium der Planung befand.
ACLIFIM
Hurrican-Hilfe
2008: Noch nie brachen Hurricanes innerhalb so kurzer Zeit über die Karibik herein. Besonders schwer betroffen war Kuba. Die malerische Stadt Baracoa wurde durch riesige Wellen zu einem Bisher konnten wir Kuba mit rund 65.000 € bei der Bewältigung der Hurrikankatastrophe unterstützen. Solidarität kostet Geld:
Druckkosten, Saal- und Standmieten, Miete, Strom, Telefon, Porto, Kopierer, das Personal unserer Geschäftsstelle und vieles mehr können nur durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert werden. Sachspenden
Häufig erhalten wir Anfragen zu Sachspenden. Die Freundschaftsgesellschaft selbst kann aus organisatorischen Gründen keine Sachspenden sammeln und nach Kuba verschicken. Es gibt jedoch Spenden unter dem jeweiligen Information zur Verwendung der Spendengelder Alle Spendengelder werden zu 100% - ohne Abzug von Verwaltungskosten – für das jeweilige Unsere Gesellschaft ist gemeinnützig. Spenden sind steuerlich absetzbar. Spender/innen erhalten zu Freundschaftsgesellschaft Mehr Infos zu Themenreisen finden Sie unter www.cubareisen.info/themenreisen.php . Informationen zu Kuba bzw Cuba Reisen finden Sie unter www.cubareisen.info . |
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